Donnerstag, 19. April 2018

Hoodie in fast-weiss


Dieser Hoodie war wieder mal so eine Schnapsidee von mir, die prompt umgesetzt werden musste. Beim Ausmisten fiel mir ein Pulli in die Hände, den ich vor Jahren in New York erstanden hatte. Den Schnitt mochte ich sehr gerne, aber das Material war schon recht schäbig. Kurzerhand zerschnitt ich das Teil und zeichnete einen Schnitt danach. Hoodies sind ja eigentlich recht einfach, aber der Einsatz mit dem Reißverschluss musste doch wohl überlegt werden. Im Gegensatz zum Original fütterte ich die Kapuze, was erstens der Kapuze mehr Form verleiht und außerdem auch bei offenem Reißverschluss recht sauber aussieht.



Zum Schnitt: ein Raglanschnitt mit angedeuteten Fledermausärmeln, der oversize geschnitten und dadurch perfekt zum Drüberwerfen ist. Besonders gut gefällt mir die Form der Kapuze und der Einsatz vorne mit dem Zipp, der ein ihn von meinen vielen anderen Hoodies abhebt. Das Bündchen hab ich absichtlich kaum gedehnt und an der Seitennaht geteilt.





Zum Material: der Hauptstoff ist ein Bio-French Terry/Sommersweat in ecrú - er fühlt sich herrlich an - zugegebenermaßen wird er wohl etwas empfindlich bezüglich Schmutzanfälligkeit sein, aber man kann sich nicht um alles kümmern ;-). Fein, dass es auch einen dazupassenden Bio-Bündchenstoff gegeben hat. Das Futter ist ein Bio-Jersey in schwarz. Für die Streifen am Ärmel verwendete ich ein Rips-Band - ich hätte gerne eines mit einem coolen Schriftzug darin gehabt - aber, keine Ahnung, ob es sowas irgendwo zu kaufen gibt.

Noch ein paar Bilder in herrlichem Abendlicht am Wiener Donaukanal:







Die Vorlage für den Schnitt war dieser Pulli hier:



Verlinkt bei: RUMS, CiA, IchNähBio, bio:stoff

Einen schönen Vorsommertag wünsche ich euch!
Ela:S

Donnerstag, 12. April 2018

Sportbeutel für den Osterhasen

Ich hab heute leider gar keine Zeit für viele Worte, wollte euch aber die Sportbeutel, die ich zum Verpacken der verspäteten Ostergeschenke für "meine" Kids genäht habe, nicht vorenthalten. Sie sind übrigens sehr gut angekommen und die beiden sind den ganzen Tag damit herumgelaufen. Da freut sich die Tante :)


Anleitung: Freebook Himmelgrau Sportbeutel

Verlinkt bei RUMS, CiA


Donnerstag, 15. März 2018

der erste Mantel...

...kommt zwar wintertechnisch für diese Saison etwas zu spät. Begonnen habe ich das Projekt allerdings noch während der Kältewelle - noch vor einer Woche war es kaum vorstellbar, dass es irgendwann Frühling werden könnte, und jetzt sind 20 Grad angesagt. Naja, der nächste Winter kommt bestimmt. 
Wenn ich mir was in den Kopf setze, muss es auch prompt umgesetzt werden und dann sind Hindernisse, die sich mir in den Weg stellen, ärgerlich. Es begann damit, dass der Download des Burda-Schnittes wegen eines technischen Problems nicht funktionierte, ist mir vorher noch nie passiert - ich musste ein ganzes Wochenende lang warten, bis ich den Schnitt bekam (-> hier). Dann folgte das Übliche - Kleben (meinem Mann sei Dank!) - Abpausen - Zuschneiden. Dann die böse Überraschung -> ein schwarzer Fleck auf der "schönen" Seite mitten im Vorderteil, der von links nicht sichtbar war. Eine Reklamation im Stoffgeschäft war natürlich nicht möglich, aber immerhin gabs 50% auf den Ersatzstoff.
Der Mantel gehörte definitiv zu den Teilen, die mich aus meiner Näh-Komfortzone heraus holten. Ich sage nur Burda (!) - super Schnitte, aber die Anleitungen! Habt Ihr Erfahrung damit? Minimalistisch ist kein Ausdruck. In diesem Fall war der Reverskragen eine gewisse Herausforderung. Ich hab sowas auch noch nie vorher gemacht, da wäre eine detailliertere Anleitung schon hilfreich gewesen. Aber - ich habs geschafft! Yippiieee!

Donnerstag, 8. März 2018

Bikerleggings TARA & Tante HERTHA

Wider Erwarten steh ich total auf meine erste Bikerleggings, die in meiner Garderobe eine stilistische Besonderheit darstellt - hier zu sehen. Daher auch der Entschluss, noch eine weitere TARA zu fabrizieren. Der herrlich weiche dunkelblaue BIO-Jeans-Jersey von lillestoff eignet sich hervorragend dafür und trägt sich ganz wunderbar, zugegebenermaßen viel besser als der beschichtete Jersey meiner ersten TARA.
Das Shirt ist eine Tante Hertha von Echt Knorke, einer meiner absoluten Lieblingsschnitte - leger, bequem, ein Dauerbrenner!

Donnerstag, 22. Februar 2018

Bundfalten im Jeanslook II

Vor einiger Zeit habe ich diese Hose hier fabriziert aus wunderbar weichem Bio-Jeans-Jersey. Ich hab sie wirklich gerne getragen, wenn sie auch für meinen Geschmack einen Tick zu weit war. Die Hose hatte jedoch einen gravierenden Nachteil - sie war sehr anfällig für die Krallen meiner Kater - und mit der Zeit war sie total zerstört und gar nicht mehr ansehnlich. Daher musste Ersatz her.

Donnerstag, 15. Februar 2018

darfs ein bisschen Farbe sein? mit Vanja

Rollkrägen sind eine heikle Sache und waren für mich die letzten 20 Jahre ein NO-GO....bis diese großen, weiten, kuscheligen Rollkrägen aufgetaucht sind. Zur Abwechslung zu meinen geliebten Kapuzen entschied ich mich für solch einen für eine Vanja (hier mit Kapuze). Der Pulli sollte ganz schlicht werden, weil die Farbe schon für sich spricht. Als einzige Änderung machte ich eine Rückennaht mit leichter Taillierung.
Derart schlichte, einfärbige Teile mag ich sehr gerne - dieses senfgelb passt herrlich zu schwarzen aber auch blauen Jeans. Hier bei einem schnellen, kalten Shooting im Grätzel (= sowas wie Stadtteil, die Wiener unter euch verstehen mich):


Montag, 12. Februar 2018

for men

Der Mann, der normalerweise alles langärmelige ablehnt, bestellte einen Pulli zum Drüberziehen - sieh an! Als Schnittmuster verwendete ich das vielfach bewährte Raglanshirt Shelby, von dem ich in der kurzärmeligen Variante schon 7(!) genäht habe. Das liegt nicht an meiner Einfallslosigkeit, sondern an dem dezidierten Wunsch nach genau diesem Schnitt. Auch gut. Mir solls recht sein.
Ein Sommersweat war genau die richtige Stoffwahl, nicht zu dünn und nicht zu dick - in schwarz und berry (oder wie auch immer man diese Farbe nennt). 


Donnerstag, 8. Februar 2018

weniger ist mehr...

...das trifft auch in der Mode zu, oft, finde ich jedenfalls. Ich mag schlichte, unbunte Stoffe, schwarz - grau - weiß, schlichte geradlinige Schnitte. Außerdem bekomme ich von Hoodies nie genug, im Winter gibt es sicher mehr Tage an den denen man mich mit Kapuze vorfindet als ohne :-) Ich hab das Glück, beruflich bequeme, sportliche Sachen tragen zu können. Heute zeige ich ein weiteres Exemplar. Dieses mal entschied ich mich für den Raglan-Schnitt Vanja von meine Herzenswelt, der herrlich variabel ist - lange/kurze Version, mit Teilungsnähten oder ohne. Die Wickelkapuze wurde ein Mittelding aus Vanja und Lynn von Pattydoo. Viel gibt es sonst nicht dazu zu sagen - aus Sweat-Resten ist ein richtiger Lieblingspulli entstanden! Seht selbst!

Donnerstag, 1. Februar 2018

Hoodiejacke aus einem Schnitt-Mix

Winterzeit ist Hoodie-Zeit, für mich jedenfalls. Als mir dieser herrliche dicke BIO-Wintersweat in die Hände gefallen ist, noch dazu in dieser tollen Farbe(!), war klar, daraus muss eine Kapuzenjacke entstehen. Als Basis verwendete ich den Gratisschnitt Phoenix von heidimade, den ich schon zwei Mal vernäht hatte (hier und hier zu sehen). Die Kapuze nahm ich von Lady Pull*ee (auch schon mal gemacht - hier [nebenbei: in den Eisbärenpulli hat mein Kater Löcher gebissen *not amused*]) und in den Rücke kam eine Teilungsnaht, um dem Teil eine leichte Taillierung zu verpassen. Als Kapuzenfutter kam ein kuschelweicher Strickstoff zum Einsatz. Die enorme Dehnbarkeit des Strickstoffs machte mir etwas zu schaffen, aber am Ende gings doch ganz gut. Die Kapuzennaht innen versäuberte ich mit einem Webband - aber das Annähen war eine Herausforderung - man muss es von außen nähen, damit die Naht außen schön ist. Ich hätte sie auch gerne innen perfekt, aber das gelinkt mir oft nicht zufriedenstellend. Wie macht ihr das? Ich wäre dankbar für Tipps!!
Eingriffstaschen...die können an einer Jacke nicht fehlen, obwohl sie den Arbeitsaufwand beträchtlich erhöhen. Ich versuchte mich - zum ersten Mal wohlbemerkt - in Paspeltaschen mit breiter Paspel. Und ich bin durchaus zufrieden mit dem Ergebnis!
  

Dienstag, 14. November 2017

Filzpatschen für den Mann

ein "musthave" für die kalte Zeit sind für mich Filzschuhe (österreichisch: Filzpatschen). Stricken gehört ja nicht (mehr) so zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, da geht einfach zu wenig weiter, was allerdings nicht für Filzpatschen zutrifft - sie sind schnell mal bei einem guten Film oder wenigen Folgen der Lieblingsserie gestrickt - ab in die Waschmaschine zum Filzen - zurechtgeformt und trocknen gelassen und fertig sind die Zehenwarmhalter für den Winter :-)
Ich habe in den letzten Jahren sicher 20 Paare davon produziert, in allen möglichen Farben, und Freunde und Familie damit zwangsbeglückt (abgesehen von meinen eigenen mehreren Ausgaben davon ;-)