Donnerstag, 10. August 2017

Jumper Julika in kurz

Jumpsuits sind eigentlich gar nicht meine Sache oder nur in Ausnahmefällen. Oft sind sie unförmig, schlabbrig, zu kurz oder passen einfach nicht. Doch wie das immer so ist, musste ich rausfinden, ob ich sowas doch auch mögen könnte. Der Biojersey Dana Cross Kreuz von enemenemeins lag schon etwas länger im Schrank und eignete sich hervorragend dafür. Rapportstoffe sind immer etwas heikel beim Zuschneiden, daher bin ich total happy, dass ich aus 2 Rapporten (zu je 85 cm) neben dem Jumper auch noch ein T-Shirt raus brachte. Übrig blieben nur kleine Schnipsel. Der Belegstreifen für den Halsausschnitt ging sich allerdings nicht mehr aus. Da musste dann ein Rest in weinrot herhalten, der perfekt dazupasst und das Ganze etwas auffrischt.
Als Schnittmuster verwendete ich Julika von Prülla.
Mein Fazit: der Jumper ist wunderbar bequem zu tragen und auch das An- und Ausziehen lässt sich managen. Ob ich mir darin gefalle, bin ich mir noch nicht ganz sicher...aber vielleicht gibt es ja hier ein paar Meinungen dazu!!


Donnerstag, 20. Juli 2017

back again mit Shorty KLARA und Shirt

Nach langer Blog-Abstinenz - mein letzter Beitrag war im März (wie die Zeit vergeht!) - melde ich mich zurück. Vieles ist geschehen in der Zwischenzeit - neben viel beruflichem Stress auch eine ganz tolle Reise nach Island...
...nach der ich (für mich) ganz plötzlich im mitteleuropäischen Hochsommer gelandet bin :-)
Dazu ganz passend war mein erstes sommerliches Projekt eine Shorts nach dem Schnitt KLARA von DIY-labor, der mich schon vor langer Zeit angesprochen hat. Ein dünner Denim lag auch schon eine ganze Weile dafür bereit im Kasten. Und dazu ein Shirt...ich liebe Streifen!!

 

Donnerstag, 9. März 2017

basicshirts langarm

...sind ein wichtiger Teil meiner Garderobe, und sie stehen seit einiger Zeit ganz oben am Nähplan. Jetzt habe ich endlich ein paar verwirklicht, die ich heute hier zeigen möchte. Alle sind nach dem selben Schnittmuster gemacht - eine Kombination aus Kimono Tee (hier schon mal gezeigt) und Ärmellöcher und Ärmeln von der Else. Ich war überrascht, dass diese zusammengebastelte Version so gut funktionierte. Es macht Spass, Schnitte zu kombinieren, zu ändern, anzupassen...besonders wenn es funktioniert!
Die verwendeten Stoffe sind allesamt Biojerseys von Nosh (außer die hellen Bündchen). Bis jetzt zeigen die Jerseys von Nosh eine hervorragende Performance - sie bestehen in Form und Farbe sehr gut. **ups, ich wollte hier eigentlich keine Werbung machen...**


Shirt #1 - gestreift und uni



das Einfassen des Ausschnitts mit einem Jerseystreifen gelingt zwar immer besser, aber richtig schnell gehts nicht...

Shirt #2 - gemustert (JUHLA mocca) mit uni Ärmel (in maple sugar) mit Bündchen






Shirt #3 und #4gestreift in oliv und schwarz uni




verlinkt bei: RUMS, CiA, ichnähBio, bio:stoff

Ich wünsch euch einen schönen Tag!
Ela

Donnerstag, 23. Februar 2017

eine Tante Hertha

Die Tante Hertha ist schon vor einigen Wochen entstanden und ihr habt sie vielleicht schon letzte Woche hier gesehen.
Senf - eine Farbe die polarisiert - zumindest in meinem Umfeld. Ich wollte schon einige Male zu einem Stoff dieser Farbe greifen, ließ mich jedoch entweder von meinem Lieblingsmann oder einer Freundin davon abhalten. Beide mögen die Farbe nicht, und ich war unsicher. 
Lösung: Frau geht alleine einkaufen und kommt mit senffarbenen Jacquard Sweat von Lillestoff nach Hause :-) und ist sehr glücklich drüber!
Dass daraus eine Tante Hertha entstehen sollte, war von Anfang an klar. Und der Pulli ist bereits jetzt zu einem absoluten Lieblingsteil avanciert, passt nicht nur gut zu Skinny-Jeans sondern auch zu meiner neuen Tara
Ich bin sogar von einer Modeverkäuferin nach der Marke gefragt worden *hihi*.



Donnerstag, 16. Februar 2017

Bikerleggings Tara - die Exotin in meinem Schrank

Was definitiv nicht in meinem Kleiderkasten zu finden ist, sind Leggings. Sie gefallen mir nicht und ich finde sie bei den allerwenigsten Menschen vorteilhaft. Dennoch, diese Bikerleggings nach dem Schnitt TARA von pattydoo hattens mir sofort angetan, außerdem wurden sie schon von einigen Näherinnen bereits ganz toll umgesetzt. Also beschloss ich, mich mal aus meinem Wohlfühlbereich hinauszuwagen und herauszufinden, ob ich sowas nähen und auch tragen kann.


Donnerstag, 9. Februar 2017

Lieblingspulli aus Resten

Eigentlich schreibe ich gerade an meiner Dissertation; sie ist ja schon fast fertig... aber wie das immer so ist, kommt auch hier die 80/20-Regel zur Anwendung (auch Paretoprinzip genannt: 80% der Arbeit erfordern 20% der Zeit, die verbleibenden 20% benötigen dann 80% des Aufwands). Unterstützt wird dieser Effekt noch durch sich uneingeladen einschleichende Nähgedanken. So in etwa entstand die Idee einen Pulli aus diversen Sweat-Resten zu fabrizieren....ganz nach dem Prinzip, alles muss verwertet werden, nix kommt in die Mülltonne.
Ich machte einen Kassasturz und wurde fündig (Reste von hier, hier, hier und hier). Gekauft hab ich nur den Teddyplüsch als Kragenfutter, die elastische Paspel und die Kordel.
Als Schnittmuster kam wieder mal meine adaptierte und vielfach bewährte Else von Schneidermeistern zum Einsatz.
Ich habe wohl noch nie so viel Zeit für einen Pulli benötigt wie für diesen, ABER!! ich bin total happy mit dem Ergebnis, das hatte ich gar nicht so erwartet.
Der Zuschnitt war aufwändig - wie das halt so ist, wenn man Reste verarbeitet - da muss getüftelt werden damit sich alles irgendwie ausgeht und die Stückelungen auch optisch Sinn machen.
Aber, seht selbst und urteilt!

    

Donnerstag, 19. Januar 2017

eine Winter-Else

Ja, der Else-Schnitt ist wirklich vielseitig anwendbar und ich mag es, auf bewährte Schnitte zurückgreifen zu können, wenn ich schon (ziemlich) genau weiß, welche Anpassungen nötig sind.
Aus dem wunderschönen blau melierten, innen schön weichen Sweat sollte ein kuscheliges Kleid mit Schlauchkragen entstehen. Das Kleid war ratz fatz genäht! Einzig die Seitennähte brauchten etwas, bis sie genau zu meiner Figur passten. Bei der schwarzen Version war das aufgrund des extrem dünnen und weich fallenden Stoffes nicht erforderlich.
Ich denke, ich habs recht gut hingekriegt. Das Kleid war auch schon fleißig im Einsatz....Kongressbesuch, Weihnachten etc.

Donnerstag, 12. Januar 2017

das erste Elsenkleid

Schon wieder eine Else, diesmal als Kleid, das erste Elsenkleid. Kleider sind nicht so mein Ding (sieht man ja auch in meinem bisher selbstgeschneiderten Sortiment), aber das soll sich ändern. Dass ich kaum Kleider trage, das gilt übrigens auch für Röcke, hat damit zu tun, dass ich im Alltag fast immer mit dem Fahrrad (= Rennrad) unterwegs bin. Da eignen sich Hosen einfach besser dazu. Daraus ergibt sich, dass ich auch gar keine Kleider/Röcke besitze. Jedesmal wenn ein Theater-, Opern- oder ähnl. Besuch ansteht, weiß ich nicht was ich anziehen soll. Daher hab ich mir vorgenommen, in Zukunft meine Nähprojekte etwas gezielter und bedarfsorientierter auszusuchen und im Laufe der Zeit soll eine schöne, gut kombinierbare, brauchbare Kollektion für verschiedene Anlässe entstehen. Bis jetzt hab ich genäht, was mir grad zwischen die Finger kam. Außerdem, finde ich, sollte der Nachhaltigkeitsgedanke auch beim Selbermachen (nicht nur beim Einkaufen) wichtig genommen werden.
Lange Rede, kurzer Sinn, diese Else soll als schlichtes edles Schwarzes für "noblere" Anlässe geeignet sein, ganz konkret - ein Besuch im Musikverein (Wien) und ich hatte nix anzuziehn...

Donnerstag, 5. Januar 2017

die erste Hose - eine Boyfriend

Erst mal wünsche ich euch allen ein ganz tolles, freudvolles, kreatives und gesundes Jahr 2017!


Ich zeige hier meinen ersten Versuch, eine Hose zu nähen. Bis jetzt habe ich ja nur einfache Jerseyhosen (in Bundfalte und eine Sonntagsbüx) genäht. 
Ich bin ziemlich wählerisch was Jeans betrifft; die müssen wirklich gut passen, schön verarbeitet sein, eine gute Waschung haben und wenn möglich Öko sein (Baumwollanbau, Wasserverbrauch....ihr wisst schon). Ich hab es - bis jetzt - daher nie in Erwägung gezogen, selber eine Jeans zu nähen. Darum fiel die Stoffwahl auch nicht auf Jeans, sondern einen Gabardine (Baumwolle mit etwas Elasthan) in oliv (oder wie auch immer man diese Farbe nennt).
Der Stoff lag schon etwas länger bei mir rum - und als dann meine neue Nähmaschine bei mir einzog, nahm ich das Hosenprojekt in Angriff - da hatte die neue Maschine gleich Gelegenheit, sich zu bewähren - viele Stofflagen, Knopflöcher etc.



Donnerstag, 17. November 2016

Wendecardigan Lady Card*ee

Ein Projekt, das in die Kategorie fällt: Gut´Ding braucht Weile.
Begonnen hat das Ganze mit dem speziellen Stoff, der mir quasi zugelaufen ist - italienisches Design, Fly fly von Marc Cain. Eigentlich ist dieses Muster sehr untypisch für mich, aber man muss auch manchmal was Neues probieren. Dass der Stoff preislich ein Schnäppchen war, erleichterte die Kaufentscheidung. Das Muster hat was, er fühlt sich auch ganz großartig an und ist extrem dehnbar und ....
...ja, und das wurde mir fast zum Verhängnis, aber dazu etwas später. 
Zuerst wusste ich nicht, welcher Schnitt zum Zug kommen sollte. Ich entschied mich, einen Cardigan zu nähen. Lady Card*ee gefiel mir sofort sehr gut und versprach easy zu sein. Überhaupt frag ich mich, warum mir NipNaps erst vor kurzem aufgefallen ist? 
Mir war schnell klar, dass der Stoff viel zu dünn und elastisch war für einen Cardigan. Das Teil einfach nur zu füttern, wär ja viel zu einfach gewesen, eine Wendejacke sollte draus entstehen.
Für die zweite Seite bestellte ich mir einen Flamé Jersey in schwarz. Dieser hat etwas Struktur und somit nicht NUR langweilig schwarz, außerdem ist er nicht sehr elastisch und sollte dem Cardigan etwas Festigkeit geben. 
Die Verarbeitung der schwarzen Seite war einfach, aber die Fly fly-Seite stellte sich als Katastrophe heraus! Ich habe mittlerweile schon einige Jersey-Stoffe vernäht und hatte auch mit meiner bescheidenen Ausrüstung kaum Probleme. Aber hier war das anders - die Naht schlug Wellen, egal was ich anstellte, die waren nicht von schlechten Eltern - unmöglich! Mir blieb nichts anderes übrig, als alle Nähte vorher mit Stylefix zu kleben. Das war zwar aufwändig, ging aber einigermaßen. Ich bin offen für Ezzes!
Dann mussten die beiden Jacken noch zusammengenäht werden. Die Ärmelbündchen bereiteten mir einen ordentlichen Knopf im Kopf. Diese Anleitung half mir dabei sehr, danke Cornelia!
Zwischendrin verließ mich die Motivation, und das halbfertige Teil lag ein paar Tage herum, aber dann fasste ich mir ein Herz und vollendete das Werk und hier ist es - und ich bin VOLL happy damit!