Donnerstag, 17. November 2016

Wendecardigan Lady Card*ee

Ein Projekt, das in die Kategorie fällt: Gut´Ding braucht Weile.
Begonnen hat das Ganze mit dem speziellen Stoff, der mir quasi zugelaufen ist - italienisches Design, Fly fly von Marc Cain. Eigentlich ist dieses Muster sehr untypisch für mich, aber man muss auch manchmal was Neues probieren. Dass der Stoff preislich ein Schnäppchen war, erleichterte die Kaufentscheidung. Das Muster hat was, er fühlt sich auch ganz großartig an und ist extrem dehnbar und ....
...ja, und das wurde mir fast zum Verhängnis, aber dazu etwas später. 
Zuerst wusste ich nicht, welcher Schnitt zum Zug kommen sollte. Ich entschied mich, einen Cardigan zu nähen. Lady Card*ee gefiel mir sofort sehr gut und versprach easy zu sein. Überhaupt frag ich mich, warum mir NipNaps erst vor kurzem aufgefallen ist? 
Mir war schnell klar, dass der Stoff viel zu dünn und elastisch war für einen Cardigan. Das Teil einfach nur zu füttern, wär ja viel zu einfach gewesen, eine Wendejacke sollte draus entstehen.
Für die zweite Seite bestellte ich mir einen Flamé Jersey in schwarz. Dieser hat etwas Struktur und somit nicht NUR langweilig schwarz, außerdem ist er nicht sehr elastisch und sollte dem Cardigan etwas Festigkeit geben. 
Die Verarbeitung der schwarzen Seite war einfach, aber die Fly fly-Seite stellte sich als Katastrophe heraus! Ich habe mittlerweile schon einige Jersey-Stoffe vernäht und hatte auch mit meiner bescheidenen Ausrüstung kaum Probleme. Aber hier war das anders - die Naht schlug Wellen, egal was ich anstellte, die waren nicht von schlechten Eltern - unmöglich! Mir blieb nichts anderes übrig, als alle Nähte vorher mit Stylefix zu kleben. Das war zwar aufwändig, ging aber einigermaßen. Ich bin offen für Ezzes!
Dann mussten die beiden Jacken noch zusammengenäht werden. Die Ärmelbündchen bereiteten mir einen ordentlichen Knopf im Kopf. Diese Anleitung half mir dabei sehr, danke Cornelia!
Zwischendrin verließ mich die Motivation, und das halbfertige Teil lag ein paar Tage herum, aber dann fasste ich mir ein Herz und vollendete das Werk und hier ist es - und ich bin VOLL happy damit!

Mittwoch, 16. November 2016

Elsenhoodie No3

Ich hatte eigentlich den Vorsatz, keine Kapuzenpullis mehr zu nähen (denn wieviele davon braucht man/brauche ich wirklich?), doch dann sind mir diese Stoffreste in die Hände gefallen - ein mintgrüner (dabei mag ich mint als Farbe eigentlich gar nicht) Kuschelsweat und ein graues (grau geht immer) Pendant. 
Den Elsenschnitt hatte ich ja schon 2mal in Stücke zerteilt - hier und hier. Um das Ganze etwas aufzupeppen, verwendete ich weiße elastische Paspel. Paspeln haben meinen Eisbärenhoodie schon so nett behübscht, wie ich finde. 


Dienstag, 15. November 2016

Tante Hertha in grau

die erste - und sicher nicht die letzte - Tante Hertha von echt Knorke nähte ich schon vor einigen Wochen aus einem ganz tollen Jersey von dem ich leider gar nicht viel weiß (weil im Abverkauf erstanden). Ganz besonders gefällt mir die dezente Musterung und die Struktur des Stoffes, die ihn elegant machen. Sehr dehnbar ist er allerdings nicht. 
Leider beging ich einen fatalen Fehler...ich vergaß ihn vorzuwaschen. Und er lief ein - das Shirt war ursprünglich um einige cm länger (ca. 10 cm!), die Ärmel auch. Ärgerlich. Ich finde, es ist gerade noch tragbar und das tue ich auch! 
Wäscht ihr alle Stoffe vor? 

Donnerstag, 3. November 2016

der erste Mantel / ein Gemeinschaftsprojekt

...mit einer guten Freundin. MEINE Idee war es wahrlich NICHT, einen Mantel zu nähen, es war eher so dass ich mich dazu anstiften ließ. Das Modell - so ganz klassisch im Schnitt, weniger klassisch die Stoffwahl, ein Neopren. Ich hab hier vor ein paar Wochen bereits eine jErika-Jacke aus Neopren gezeigt. Selber Stoff, andere Farbe - blau - und gar nicht so dezent.
Die Freundin suchte den Schnitt aus - sollte ja auch IHR Mantel werden. Die Wahl fiel auf einen Burda-Schnitt, ganz bequem in Papier (nix drucken und schon gar nix kleben, juhu!). Weniger bequem war uns zumute als wir entdeckten, dass die Burda-Schnitte offensichtlich recht klein geschnitten sind und die 36 (bereits ausgeschnitten) vielleicht etwas zu eng sein könnte (schließlich soll noch etwas drunter passen ;-)
Was lerne man/ich daraus: besser vorher die Maßtabellen studieren!
Mit etwas Bauchweh schnitt ich nach Gefühl eine Größe größer zu. Ob das wohl gut gehen sollte?
Nähen und absteppen lässt sich der Stoff erstaunlich gut. Nachdem die Eingriffstaschen erledigt waren, gings auch flott voran. Sogar der Kragen klappte recht gut und die selbst entworfenen Knopflöcher wurden recht ordentlich. Nie hätte ich gedacht, dass ich jemals Schulterpölster verwenden würde...
In ein paar gemeinsamen Nähabenden war das Werk ohne gröbere Probleme vollbracht und es passte bestens! 
Als Unterstützung wurden wir hervorragend bekocht und Wein gabs auch ;-)

Als Krönung eines besonderen Projekts fand das Foto-Shooting in LONDON statt - obwohl, als Shooting kann man es nicht wirklich bezeichnen - die Bilder entstanden eher on the way zwischen Frühstück nahe der London Bridge und dem Besuch der Tate-Modern ;-) Noch dazu durfte ich HINTER der Kamera stehen, da fühl ich mich ja viel wohler!!

Hier das Ergebnis:


 

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Eisbären am Horizont...

...die eigentlich keine Eisbären sein können (weil schwarz), aber viele - ich auch - assoziierten damit sofort Eisbären. However, den Stoff im Internet aufgestöbert, musste sofort gekauft werden - er ist herrlich, nicht nur das Motiv, sondern auch haptisch ein ganz toller Sommersweat vom polnischen Label Miekkie. Dass daraus zur Abwechslung ;-) ein Hoodie entstehen sollte, war mir recht schnell kar. Als Schnittmuster verwendete ich Lady Pull**ee von Nipnaps. Mir gefällt die schräg verlaufende Seitennaht sehr gut, die auch zum Kombinieren von Stoffen einlädt. Ich zeichnete die schräge Kontur auch am Rückenteil ein und hatte somit einen dreieckigen Zwickel in der Seitennaht, für den ich schwarzen Sweat hernahm. Ein ähnlicher Zwickel kam auch in die Ärmel. Damit das Ganze nicht zu einfach wurde, nähte ich ein elastisches Paspelband in die Teilungsnähte, was mir wirklich gut gelungen ist *freu*. Dann noch die versteckte Tasche, die in die Seitennähte eingearbeitet wurde. Ich musste die Anleitung 2x lesen bis mir klar war, wie das gehen soll. Letztendlich gelang auch das! Begeistert bin ich auch von der Form der Kapuze, die sich mit der Paspel recht gut macht.
Ich bin superhappy mit dem Pulli, der definitiv zu meinen Lieblingen gehört.
Aber seht selbst!


Donnerstag, 6. Oktober 2016

jErika aus Neopren

Eigentlich war es eine Freundin, die mich auf die Idee brachte, mal was aus Neopren zu nähen. Am naheliegendsten war eine Jacke oder ein Mantel. Ich wälzte mehrere Schnitte und war sehr unentschlossen. Wie würde so eine Stoff fallen? Sollte die Jacke eher weit sein oder doch nicht? 
Das alles war Ende letzten Winters. Dann kam der Sommer und das Projekt wurde vertagt. Mit den ersten Anklängen des Herbstes fiel mir der Stoff wieder ein und ich begann kurzerhand mit dem Projekt. Ich entschied mich für altbewährtes und nahm den jErika-Schnitt von Prülla - den hab ich ja schon öfter genäht, in Softshell, Walk, Fleece.
Das Zuschneiden ging überraschend gut. Ich bemühte mich auch schön zu schneiden, da die Kante offen gelassen werden sollte. Ich nähte also die meisten Nähte nicht rechts auf rechts sondern schob die Teile übereinander und steppte sie von rechts fest. Das Problem dabei ist, dass man nicht sieht, wie weit die Stoffe überlappen. Ich wäre dankbar über eine Idee, wie man das am besten macht! Meine Variante war zuuu zeitaufwändig - mit abmessen und anzeichnen, heften usw.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und die Jacke trägt sich gut. Wie gut sie wärmt, das wird sich in der kälteren Jahreszeit zeigen. Ich mag diesen Schnitt an sich recht gerne, auch wenn ich mit der Position der Teilungsnaht am Vorderteil nicht ganz glücklich, sie liegt zu weit seitlich. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, werde ich versuchen das anzupassen.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

eine neue Lieblingsjacke

Dieses wunderbare und vielseitige Schnittmuster mit dem schönen Namen Phönix by heidimade habe ich im Frühjahr schon genäht (hier) und die Jacke bereits sehr oft getragen. Dieses Mal sollte die Jacke etwas weniger sportlich werden und ein Teil, das man sehr flexibel kombinieren kann. Ich war sehr angetan von dem melierten Stricksweat von Nosh (aus der selben Serie ist auch dieser gestreifte Stoff des Hoodies von letzter Woche). Ich verzichtete auf das Saumbündchen, statt dessen verlängerte ich den Rückenteil etwas und verpasste ihm eine Rundung. Statt der aufgenähten Taschen arbeitete ich Eingriffstaschen in die Seitennaht. Ich nahm ein paar Veränderungen am Schnitt vor - nahm an der Taille und an den Ärmeln ein wenig weg, was sehr gut passt. Aber seht selbst:

Sonntag, 2. Oktober 2016

Wieder mal ein Hoodie

Dass ich total auf Kapuzenpullis und -jacken steh ist offensichtlich, wenn man meine Beiträge so ansieht. Ich finde, man kann nie genug davon haben ;-) 
Dieser Schnitt von Lekala hat mich sofort angesprochen als ich ihn im Netz aufgestöbert hatte, auch die Idee, dass das Schnittmuster an die eigenen Körpermaßen angepasst wird. 
Ich hatte noch einen blau-weiß gestreiften Sweat von Nosh in Überbreite herumliegen. Als das Schnittmuster ausgeschnitten war, wurde mir klar, dass der Stoff nicht ausreichte. Durch die asymmetrische Kapuze ist das Schnittmuster nicht sehr stoffsparend, es bleibt relativ viel Verschnitt übrig. Ein Kombistoff musste her. Im Fundus fiel mir der ziegelrote Jersey in die Hände. Ich hatte zwar ursprünglich eine andere Vorstellung im Kopf aber mit dieser Farbkombination konnte ich mich anfreunden. Somit wurden ein Teil der Kapuze, sowie das Kapuzenfutter und die Innenseiten der Bündchen aus rotem Stoff gefertigt. Ärgerlich war, dass ich - weil nicht nachgedacht - die Innenkapuze seitenverkehrt zuschnitt, da sie ja nicht symmetrisch ist.
Nach diesen Komplikationen verlief das Nähen recht gut. Mir war schon anhand des Schnittmusters klar, dass es ein recht locker sitzender bequemer Pulli werden würde, doch die Kapuze war eindeutig zu groß, wie sich nach der ersten Anprobe herausstellte - sie hing wie ein schlaffer Fetzen hinten ganz weit runter, das konnte nicht so bleiben. Ich nahm also gute 10 cm raus und ich finde sie immer noch recht groß, was ich grundsätzlich ja mag. Nach einigem Zusatzaufwand finde ich das Teil am Ende des Tages recht gelungen und wird sicher im Herbst und Winter viel getragen werden.
Fazit: interessanter Schnitt aber Anpassungen sind erforderlich; das nächste Mal würde ich vermutlich versuchen mir selber so einen Schnitt zu basteln...
Aber, seht selbst und urteilt:


Freitag, 30. September 2016

Jumper Eleny

Overalls sind ja grad groß in Mode. Bis jetzt bin ich standhaft geblieben, doch dann für meine Nichte zum Schulbeginn musste sowas her. Sie durfte sogar selber den Stoff aussuchen - und  ich finde, sie hat eine gute Wahl getroffen, die Pusteblumen von lillestoff in dunkelblau. Als Schnitt verwendete ich Eleny von Kibadoo. Leider hatte ich noch keine Gelegenheit, die Kleine damit zu fotografieren, aber das werde ich sicher noch nachholen. Hier ein paar Bilder ohne Model:

Donnerstag, 29. September 2016

Maxi Stripes treffen Kimono Tee

Der Bio-Jersey von Nosh lag schon seit dem Frühling bei mir im Schrank (wie auch einige andere Stoffe), doch der Sommer ließ nicht viel Zeit übrig für Nähaktionen. Das wird sich im Herbst hoffentlich ändern. 

Das Shirt war wunderbar schnell hergestellt und der Schnitt - Kirsten Kimono Tee von Maria Denmark - gefällt mir gut. Die kurzen angeschnittenen Ärmel standen leider etwas flügelartig ab, wohl weil der Stoff nicht ganz so weich fällt. Somit nähte ich an der Schulterpartie ein paar Falten ein. Mit dieser Raffung sieht das mMn besser aus. Das Shirt wird schon fleißig getragen und mit der Farbkombi Olive/Papaya hab ich mich mittlerweile auch angefreundet ;-)

Dienstag, 23. August 2016

long time...

Nach einer wahrlich langen Blog-Pause - in der eine ganze Menge anderer Dinge geschehen sind und zu tun waren - melde ich mich zurück. 
In dieser Blog-Pause war auch nicht viel Zeit zum Nähen - es entstanden "nur" ein paar Kindersachen als Geschenke, die ich hier gesammelt in einem Beitrag zeigen möchte.

Meine Nichte (6 Jahre alt) wird am häufigsten mit Selbst-Genähtem (zwangs)beglückt. Natürlich müssen die Teile auch der Mama gefallen, sonst geht das gar nicht. Und das ist oft gar nicht so einfach. Darum hab ich auch angefangen, sie in die Stoffauswahl einzubinden.

Für Mädels ein Muss für den Sommer, sind mMn Jerseykleider - herrlich bequem und auch schnell genäht (das perfekte Geschenk ;-)


Donnerstag, 5. Mai 2016

Sweatjacke Phönix

Kapuzenjacken sind für mich Kleidungsstücke, die in jeder Jahreszeit Saison haben. Langsam sollte es ja wärmer werden draußen, somit sind die dicken Fleecejacken nicht mehr so richtig angesagt - eine Jacke für die sog. Übergangszeit bzw. für Sommerabende musste her, am besten aus Sommersweat. Umso passender, dass mir vor kurzem das Schnittmuster PHÖNIX von heidimade (herzlichen Dank für den kostenlosen Schnitt!!) in die digitalen Finger gefallen ist. Ein klassischer Kapuzensweater, wie ich ihn mag.
Dazu Stoffe von NOSH, die zu meinen absoluten Lieblingen avanciert sind - super Qualität, super Farben, schöne Designs und Uni-Stoffe, rasche und problemlose Lieferung, preislich...naja, darüber sprechen wir nicht bzw. Qualität kostet halt. 
Das schöne Wetter nutzten wir für einen Feiertagsspaziergang mit schnellem Fotoshooting am Donaukanal. An dieser Stelle mal einen herzlichen Dank an meinen geduldigen Lieblingsfotografen!

 

Donnerstag, 28. April 2016

MamaSun die 2.

Wenn schon die Temperaturen den Sommer noch warten lassen, dann wenigstens ein Shirt für den Sommer ;-)
Mangels Zeit, heute nur ein sehr kurzer Eintrag und die Wiederholung des Tanktop-Modells von der letzten Woche. Ich finde, solche Shirts kann man mehrere brauchen. Außerdem ist es ein super Schnitt um Stoffreste aufzubrauchen, weil der Stoffverbrauch verhältnismäßig gering ist.
Fotografiert in der Vorzimmer-Baustelle ;-)


Donnerstag, 21. April 2016

Der Sommer lässt grüßen!

Am Donaukanal bei 21 Grad lässt es sich schon aushalten. Alleine ist man dort allerdings nicht, aber geschwind ein paar Bilder ohne zu großes Aufsehen zu erregen, das ging schon.
Das Racerback-Tanktop (Gratisschnitt) MamaSun von aefflyns hat sich als echter Glücksgriff herausgestellt (vielen Dank dafür!). Ich habe den Schnitt ein wenig modifiziert - v.a. die Raffung am Vorderteil herausgenommen - ich glaube, das passt nur, wenn man oben rum etwas mehr zu bieten hat.
Der Stoff war ein Jerseyrest vom Shirt, das ich letzte Woche gezeigt habe. Allerdings war um einen Tick zu wenig Stoff da und ich musste improvisieren. Der grüne Einsatz macht sich mMn jedoch recht gut, zusammen mit den grünen Bündchen. Ein perfektes Shirt für den Sommer!


Donnerstag, 14. April 2016

MAYBE a shirt?!

Heute mal ein Basic-Teil, das sehr zeitlos ist und quasi immer passt - ein "Maybe" Shirt.
Dieser Schnitt hat mir auf Anhieb gefallen - sehr einfach und doch vielseitig. Die angeschnittenen Ärmel sind durch die außen liegende Naht sehr dekorativ. Die beiden Bio-Jerseys von lillestoff passen gut zusammen und die Kombination macht das Shirt erst richtig interessant. Damit das Ganze nicht zu grau wird, Nähte und Halsbündchen in apfelgrün. Seht selbst!

Donnerstag, 7. April 2016

Bundfalten...

...sind eine heikle Sache; besonders für Kinder der 80er Jahre ;-) Diese Hose hier war ein Experiment aus dem eine Lieblings-Afterwork-Hose geworden ist. Der Schnitt ist Lamise von Pattydoo und als Stoff verwendete ich einen superweichen Bio-Jersey in Jeansoptik von Lillestoff. 
Für meinen Geschmack ist die Hose etwas zu weit geworden, was vermutlich daher rührt, dass der Schnitt eher für nicht-dehnbare Stoffe gedacht ist. Ich kann jedoch sehr gut damit leben.

    
       

Donnerstag, 31. März 2016

Oversize me!?

Kann mir irgendwer sagen, ob Oversize-Klamotten (noch) IN sind?
Is ja auch egal....

Diesen Interlock (hatte vorher noch nie Interlock vernäht...) mit dem klingenden Namen "Heavy Rotation" von dem Label mit dem noch netteren Namen Astrokatze, hab ich aus einer (Einkaufs)laune heraus gekauft - oder vielleicht weil er im Angebot war? Ja...und weil mir geometrische Muster sehr gut gefallen. Doch dann wusste ich nicht recht, was damit anfangen. Die erste Idee war eine Hose. Ich entschied mich dagegen, ich brauchte keine x-te Jogginghose für zu Hause. Ein Kleid - viel zu schrill. Also ein Shirt, wieso nicht?! Ich war mir zwar alles andere als sicher, ob sich dieser recht dicke Stoff für ein weit geschnittenes Shirt eignet, doch einen Versuch wars wert. Ich nahm den Schnitt Mechelen von Ellepuls und gab an Vorder- und Rückenteil ein paar Zentimeter dazu; den Ausschnitt machte ich bedeutend flacher, fast U-Boot-artig, die Ärmel 3/4 und fledermausig, der Saum - hinten lang und bogenförmig, vorne kürzer und nach oben gerundet - das ergibt einen schönen Bogen.

Das auffällige Muster machte mich skeptisch, ob das nicht alles zu viel ist?
Ich war dann sehr positiv überrascht! 
Naja, figurschmeichelnd ist das Shirt nicht gerade...man könnte auch sagen, es kaschiert prima ;-)

Das Shooting im Hof:

Mittwoch, 30. März 2016

der letzte Hoodie der Saison? oder Else die zweite...

Ich bin ja der Meinung, dass man nie genug Kapuzenpullis haben kann, daher gibt es heute von mir eine weitere Else, diesmal mit vorne überlappender Kapuze, zu sehen. Ich muss sagen, diese ist meine Lieblingskapuze (bis jetzt zumindest).
Mein Zugang zu gemusterten und färbigen Stoffen ist eher zögerlich, daher musste zumindest ein wenig grau rein. Beim Zuschneiden haben mich die schrägen Teilungen etwas gefuchst, man muss höllisch aufpassen, dass man sich da nicht verhaut. 
Die beiden Stoffe stammen von Nosh - ein finnisches Stoff-Label, das mich ihrem Internetauftritt zufolge, sehr angesprochen hat. Es war eine Premiere, dass ich Stoffe online bestellt habe - ich mag Stoffe lieber begrapschen bevor ich sie kaufe. Leider bekommt man in Wien kaum Nosh-Stoffe zu kaufen. Ich hab eine ganze Ladung an Stoffen bestellt und bin mit allen hochzufrieden, außerdem sind sie BIO, sprich GOTS-zertifiziert, was ich sehr befürworte.
Lange Schreibe kurzer Sinn, die beiden Denim-Sweats sind supertoll zu tragen, wenn auch nicht kuschelig-weich.


 

Dienstag, 29. März 2016

Schwedenhaus...

...wortwörtlich ein sehr skandinavisch anmutender, sehr außergewöhnlicher Bio-Jersey von Stoffprinzessin. Die Entscheidung, was daraus entstehen sollte, war nicht so einfach. Letztendlich entschied ich mich für eine Frau Marlene von schnittreif, die ja schon mal für einen ebenso ungewöhnlichen Stoff der Stoffprinzessin herhalten musste
(-> siehe hier). 
Mit schwarzen Einsätzen an den Schultern und lange Bündchen, die die 3/4 Ärmel abschließen und praktischerweise das Hochrutschen verhindern. Mit ein paar Änderungen passt mir der Schnitt recht gut und macht mich sehr zufrieden mit dem Stück!

Dienstag, 15. März 2016

eine wahre Alleskönnerin

Ich möchte euch heute meinen ersten Versuch, eine Umhängetasche zu nähen, vorstellen. Warum will man sowas überhaupt (das frag ich mich noch immer)? Die Idee entstand so, dass ich auf der Suche nach Ersatz für meine mittlerweile fast zu Tode geliebte "Elephantentasche" war. Wenn man eine ganz bestimmte Vorstellung im Kopf hat, ist es schwer, auch einen entsprechenden Schnitt zu finden, und so ganz ohne Anleitung traute ich mich nicht. Schließlich fand ich einen super Schnitt, mit sehr vielen Details, sehr flexibel - Alleskönner von farbenmix. Als Außenmaterial verwendete ich einen bedruckten groben Canvas und Snappap, für das Innenfutter einen relativ dünnen Baumwollstoff und diverse Bänder.
Vom Originalschnitt ist nicht viel übrig geblieben, die Form und Größe wurde verändert und auch diverse Details. Das ganze Projekt verschlang einiges an Zeit, was sicher an meiner Unerfahrenheit lag aber auch an den vielen Details.

Seht selbst!

 
Auf der Vorderseite eine große Eingriffstasche (Kante versäumt mit einem schwarzen Band) - sehr praktisch für Prospekte etc., die man schnell einstecken will ohne dass sie verknittern. Zusätzlich noch eine Reißverschlusstasche für Kleinzeugs. Das Seitenteil ist aus SnapPap gemacht, damit die Tasche ein wenig Standfestigkeit bekommt.

Mittwoch, 9. März 2016

eine SONNTAGSBÜX für die Couch...

Ein Wohlfühlteil, das nicht unbedingt für die Außenwelt gedacht, aber zu Hause unverzichtbar gemütlich ist, diese Sonntagsbüx (so nennt sich das Schnittmuster von Lieblingsstück). "Büx" ist ja ein Terminus der hier bei den Ösis nicht sehr geläufig ist (glaub ich zumindest ;-). 
Eigentlich ist der Schnitt für eine 3/4 Hose vorgesehen, sie zu verlängern war nicht schwer. Ich wollte mal eine Hose nähen, also mal was Einfaches. Diesen gemusterten, stark dehnbaren Jersey finde ich etwas gewöhnungsbedürftig (obwohl, mittlerweile mag ich ihn fast), darum wollte ich ihn mit einem Uni-Stoff kombinieren. Dafür wurde ein Jerseyrock, der aus der Gnade gefallen war bzw. es nie dorthin geschafft hatte, ratz fatz zerschnitten. Daraus bastelte ich dann einen Sattel am Hinterteil, Tascheneinsätze und schräg angesetzte Beinenden. 

 

Donnerstag, 3. März 2016

alle lieben Else...

...daher "musste" ich mir den Schnitt (Else von schneidermeistern) auch zulegen. Es gibt ja recht schöne Nähbeispiele von diversen Else-Begeisterten. 
Ich muss sagen, eine Liebe auf den ersten Blick war es dann nicht - schon mal sooo viele Seiten zu drucken, dabei wollte ich ohnehin nur eine kurze Version machen (erspart blieb mir trotzdem nicht viel). Dann stellte ich fest, dass mir wohl Größe 36 (die sonst meistens passt) zu eng sein würde, wenn ich mir diese Ärmchen ansah... (meine kletter-erprobten Schultern und Oberarme passten da bestimmt nicht rein). Zur Sicherheit hab ich dann die Ärmel noch ein wenig weiter gemacht, was auch gut war. Da ich nur Reste zur Verfügung hatte, kupferte ich - zugegeben - von Prülla ein bisschen ab (weil dort wirklich SEHR gelungen!). 
Zu spät realisierte ich, dass die Originalkapuze vorne nicht recht weit überlappt, was ich eigentlich beabsichtigte - daher ein zusätzlicher Schlauchkragen (-> seht selbst und urteilt; ich bin ganz zufrieden, denn ich mags bei Winterpullis nicht, wenns vorne so offen ist). Am Ende wurde ein Lieblingshoodie draus ;-) 

 

Der ungeplante Krageneinsatz, wie auch immer man den bezeichnen mag, ist optisch zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig, aber bequem allemal!


Mittwoch, 2. März 2016

Homemade Hero...

...so nennt sich dieser wirklich einzigartige Jersey von der Stoffprinzessin. Es stellte sich die Frage, was daraus gezaubert werden sollte. Ich entschied mich für Frau Marlene von Schnittreif, die mir schon des öfteren im Web begegnet ist. Der Ausschnitt mit dem dreieckigen Einsatz hat was! Ohne Anpassung gings aber nicht - wer bitte passt in diese schmalen Schulterchen??? - ich zumindest nicht (obwohl schon eine Nummer größer gewählt). Aus der Not ist eine durchaus interessante Variante geworden - an den Schultern setzte ich einen Streifen Stoff ein und schon sah die ganze Sache besser aus; dann noch an den Seiten etwas schmäler, damit nicht zu flattrig...

Donnerstag, 25. Februar 2016

ein Kleid aus Sweat

Zur Abwechslung zeige ich hier mal ein Kleid, aus Sweat, aber die Kapuze musste schon sein. Als Schnittmuster verwendete ich LadyComet von mialuna, das Rockteil schnitzte ich selbst. Der Schnitt eignete sich aufgrund der Teilungsnähte an Vorder- und Hinterteil recht gut, musste aber an der Taille deutlich schmäler gemacht werden. Zwischen den Teilungsnähten habe ich Taschen eingebaut, die das Kleid recht leger und bequem machen - ein super Teil für mittelkalte Zeiten!
Stoff: schwarzer Sommersweat (Ökotex 100), als Futter für die Kapuze ein Rest Viskose
"lines weiss", beides gekauft bei der Stoffschwester in Wien, wo sonst ;-)


Freitag, 19. Februar 2016

mal was für den Mann

Die Männer kommen immer ein wenig zu kurz wenn es um DIY-Näherei geht, hab ich den Eindruck. Hemden sind mir zu mühsam, aber Shirts lassen sich gut selber machen! Seht hier, ein sehr gut passender Raglanschnitt - Freebook Shelby. Ich habe den Schnitt so verändert, dass die Raglanärmel am Rücken zusammenstoßen und so eine Art Sattel bilden. 
Stoff: weinroter Jersey gekauft bei der Stoffschwester, Ärmel: gemusterter Jersey von der Stoffprinzessin

 

Donnerstag, 18. Februar 2016

coole Streifen

Streifen sind ja grad voll im Trend, sie lachen einem aus jeder Auslage entgegen. Nicht viele sind jedoch so spannend wie diese hier - mal enger mal breiter, Doppler-Effekt fällt mir dazu ein ;-) 
Dazu ein wirklich toller Raglanschnitt, bei dem die Streifen erst so richtig zur Geltung kommen!

 

Der Rücken gefällt mir an diesem Schnitt besonders gut! Die verlängerten Bündchen sollen die Streifen ein bisschen abschwächen - was mMn auch gelingt (die Streifen sind fürs Auge schon recht arg - beim Zuschneiden kann einem direkt übel werden)

Dienstag, 26. Januar 2016

Shirts - kann man immer brauchen

Ach, so eine Overlock macht es einem wirklich leicht, auch mehr oder weniger einfache Shirts selber zu fabrizieren... das macht Spaß!

Dieses Kapuzenshirt ist aus Jersey gefertigt, man könnte dafür auch Sweat oder andere wärmere fabrics verwenden. Die Passform ist durch die vorderen Teilungsnähte in Kombination mit den Raglanärmeln ganz toll. Auf die Teilung im Rücken habe ich verzichtet - ist nur eine Verzierung aber sicher auch nett. Das ist zwar das erste Modell aber sicher nicht das letzte aus diesem Schnitt ;-)
Stoff: weinroter Jersey von der Stoffschwester und ein paar andere Reste

 

Samstag, 23. Januar 2016

schon wieder eine Kapuzenjacke

Es ist wohl nicht zu leugnen, dass ich ein gewisses Faible für Kapuzenjacken und -pullis  habe. Dieser Schnitt ist auch wirklich sehr ansprechend und vielfältig - jErika! Aber nicht nur dieser Schnitt, sondern auch dieser Alpenfleece (mit einem hohen Baumwollanteil), gekauft bei der Stoffschwester hats mir angetan - hoher Kuschelfaktor! 

 

Sonntag, 17. Januar 2016

Lieblingspullis für den Winter

 
Kapuzenshirt aus dickerem Jersey - wieder einmal ein Billigst-Schnäppchen von Textil Müller - trägt sich hervorragend!
Schnitt mit perfekter Passform (nur die Taille etwas angepasst) und sehr schön geschnittener Kapuze (was mMn nicht immer so gut passt) - Ladyrockers Freebook von Mamahoch2