Donnerstag, 13. Oktober 2016

Eisbären am Horizont...

...die eigentlich keine Eisbären sein können (weil schwarz), aber viele - ich auch - assoziierten damit sofort Eisbären. However, den Stoff im Internet aufgestöbert, musste sofort gekauft werden - er ist herrlich, nicht nur das Motiv, sondern auch haptisch ein ganz toller Sommersweat vom polnischen Label Miekkie. Dass daraus zur Abwechslung ;-) ein Hoodie entstehen sollte, war mir recht schnell kar. Als Schnittmuster verwendete ich Lady Pull**ee von Nipnaps. Mir gefällt die schräg verlaufende Seitennaht sehr gut, die auch zum Kombinieren von Stoffen einlädt. Ich zeichnete die schräge Kontur auch am Rückenteil ein und hatte somit einen dreieckigen Zwickel in der Seitennaht, für den ich schwarzen Sweat hernahm. Ein ähnlicher Zwickel kam auch in die Ärmel. Damit das Ganze nicht zu einfach wurde, nähte ich ein elastisches Paspelband in die Teilungsnähte, was mir wirklich gut gelungen ist *freu*. Dann noch die versteckte Tasche, die in die Seitennähte eingearbeitet wurde. Ich musste die Anleitung 2x lesen bis mir klar war, wie das gehen soll. Letztendlich gelang auch das! Begeistert bin ich auch von der Form der Kapuze, die sich mit der Paspel recht gut macht.
Ich bin superhappy mit dem Pulli, der definitiv zu meinen Lieblingen gehört.
Aber seht selbst!


Donnerstag, 6. Oktober 2016

jErika aus Neopren

Eigentlich war es eine Freundin, die mich auf die Idee brachte, mal was aus Neopren zu nähen. Am naheliegendsten war eine Jacke oder ein Mantel. Ich wälzte mehrere Schnitte und war sehr unentschlossen. Wie würde so eine Stoff fallen? Sollte die Jacke eher weit sein oder doch nicht? 
Das alles war Ende letzten Winters. Dann kam der Sommer und das Projekt wurde vertagt. Mit den ersten Anklängen des Herbstes fiel mir der Stoff wieder ein und ich begann kurzerhand mit dem Projekt. Ich entschied mich für altbewährtes und nahm den jErika-Schnitt von Prülla - den hab ich ja schon öfter genäht, in Softshell, Walk, Fleece.
Das Zuschneiden ging überraschend gut. Ich bemühte mich auch schön zu schneiden, da die Kante offen gelassen werden sollte. Ich nähte also die meisten Nähte nicht rechts auf rechts sondern schob die Teile übereinander und steppte sie von rechts fest. Das Problem dabei ist, dass man nicht sieht, wie weit die Stoffe überlappen. Ich wäre dankbar über eine Idee, wie man das am besten macht! Meine Variante war zuuu zeitaufwändig - mit abmessen und anzeichnen, heften usw.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und die Jacke trägt sich gut. Wie gut sie wärmt, das wird sich in der kälteren Jahreszeit zeigen. Ich mag diesen Schnitt an sich recht gerne, auch wenn ich mit der Position der Teilungsnaht am Vorderteil nicht ganz glücklich, sie liegt zu weit seitlich. Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, werde ich versuchen das anzupassen.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

eine neue Lieblingsjacke

Dieses wunderbare und vielseitige Schnittmuster mit dem schönen Namen Phönix by heidimade habe ich im Frühjahr schon genäht (hier) und die Jacke bereits sehr oft getragen. Dieses Mal sollte die Jacke etwas weniger sportlich werden und ein Teil, das man sehr flexibel kombinieren kann. Ich war sehr angetan von dem melierten Stricksweat von Nosh (aus der selben Serie ist auch dieser gestreifte Stoff des Hoodies von letzter Woche). Ich verzichtete auf das Saumbündchen, statt dessen verlängerte ich den Rückenteil etwas und verpasste ihm eine Rundung. Statt der aufgenähten Taschen arbeitete ich Eingriffstaschen in die Seitennaht. Ich nahm ein paar Veränderungen am Schnitt vor - nahm an der Taille und an den Ärmeln ein wenig weg, was sehr gut passt. Aber seht selbst:

Sonntag, 2. Oktober 2016

Wieder mal ein Hoodie

Dass ich total auf Kapuzenpullis und -jacken steh ist offensichtlich, wenn man meine Beiträge so ansieht. Ich finde, man kann nie genug davon haben ;-) 
Dieser Schnitt von Lekala hat mich sofort angesprochen als ich ihn im Netz aufgestöbert hatte, auch die Idee, dass das Schnittmuster an die eigenen Körpermaßen angepasst wird. 
Ich hatte noch einen blau-weiß gestreiften Sweat von Nosh in Überbreite herumliegen. Als das Schnittmuster ausgeschnitten war, wurde mir klar, dass der Stoff nicht ausreichte. Durch die asymmetrische Kapuze ist das Schnittmuster nicht sehr stoffsparend, es bleibt relativ viel Verschnitt übrig. Ein Kombistoff musste her. Im Fundus fiel mir der ziegelrote Jersey in die Hände. Ich hatte zwar ursprünglich eine andere Vorstellung im Kopf aber mit dieser Farbkombination konnte ich mich anfreunden. Somit wurden ein Teil der Kapuze, sowie das Kapuzenfutter und die Innenseiten der Bündchen aus rotem Stoff gefertigt. Ärgerlich war, dass ich - weil nicht nachgedacht - die Innenkapuze seitenverkehrt zuschnitt, da sie ja nicht symmetrisch ist.
Nach diesen Komplikationen verlief das Nähen recht gut. Mir war schon anhand des Schnittmusters klar, dass es ein recht locker sitzender bequemer Pulli werden würde, doch die Kapuze war eindeutig zu groß, wie sich nach der ersten Anprobe herausstellte - sie hing wie ein schlaffer Fetzen hinten ganz weit runter, das konnte nicht so bleiben. Ich nahm also gute 10 cm raus und ich finde sie immer noch recht groß, was ich grundsätzlich ja mag. Nach einigem Zusatzaufwand finde ich das Teil am Ende des Tages recht gelungen und wird sicher im Herbst und Winter viel getragen werden.
Fazit: interessanter Schnitt aber Anpassungen sind erforderlich; das nächste Mal würde ich vermutlich versuchen mir selber so einen Schnitt zu basteln...
Aber, seht selbst und urteilt: