Donnerstag, 23. Februar 2017

eine Tante Hertha

Die Tante Hertha ist schon vor einigen Wochen entstanden und ihr habt sie vielleicht schon letzte Woche hier gesehen.
Senf - eine Farbe die polarisiert - zumindest in meinem Umfeld. Ich wollte schon einige Male zu einem Stoff dieser Farbe greifen, ließ mich jedoch entweder von meinem Lieblingsmann oder einer Freundin davon abhalten. Beide mögen die Farbe nicht, und ich war unsicher. 
Lösung: Frau geht alleine einkaufen und kommt mit senffarbenen Jacquard Sweat von Lillestoff nach Hause :-) und ist sehr glücklich drüber!
Dass daraus eine Tante Hertha entstehen sollte, war von Anfang an klar. Und der Pulli ist bereits jetzt zu einem absoluten Lieblingsteil avanciert, passt nicht nur gut zu Skinny-Jeans sondern auch zu meiner neuen Tara
Ich bin sogar von einer Modeverkäuferin nach der Marke gefragt worden *hihi*.



Donnerstag, 16. Februar 2017

Bikerleggings Tara - die Exotin in meinem Schrank

Was definitiv nicht in meinem Kleiderkasten zu finden ist, sind Leggings. Sie gefallen mir nicht und ich finde sie bei den allerwenigsten Menschen vorteilhaft. Dennoch, diese Bikerleggings nach dem Schnitt TARA von pattydoo hattens mir sofort angetan, außerdem wurden sie schon von einigen Näherinnen bereits ganz toll umgesetzt. Also beschloss ich, mich mal aus meinem Wohlfühlbereich hinauszuwagen und herauszufinden, ob ich sowas nähen und auch tragen kann.


Donnerstag, 9. Februar 2017

Lieblingspulli aus Resten

Eigentlich schreibe ich gerade an meiner Dissertation; sie ist ja schon fast fertig... aber wie das immer so ist, kommt auch hier die 80/20-Regel zur Anwendung (auch Paretoprinzip genannt: 80% der Arbeit erfordern 20% der Zeit, die verbleibenden 20% benötigen dann 80% des Aufwands). Unterstützt wird dieser Effekt noch durch sich uneingeladen einschleichende Nähgedanken. So in etwa entstand die Idee einen Pulli aus diversen Sweat-Resten zu fabrizieren....ganz nach dem Prinzip, alles muss verwertet werden, nix kommt in die Mülltonne.
Ich machte einen Kassasturz und wurde fündig (Reste von hier, hier, hier und hier). Gekauft hab ich nur den Teddyplüsch als Kragenfutter, die elastische Paspel und die Kordel.
Als Schnittmuster kam wieder mal meine adaptierte und vielfach bewährte Else von Schneidermeistern zum Einsatz.
Ich habe wohl noch nie so viel Zeit für einen Pulli benötigt wie für diesen, ABER!! ich bin total happy mit dem Ergebnis, das hatte ich gar nicht so erwartet.
Der Zuschnitt war aufwändig - wie das halt so ist, wenn man Reste verarbeitet - da muss getüftelt werden damit sich alles irgendwie ausgeht und die Stückelungen auch optisch Sinn machen.
Aber, seht selbst und urteilt!